Afrika und Rassismus
in Schulen & Kindergärten

KONGRESS
25.-28. Mai 2012
in Frankfurt

Afrika kommt fast ausschließlich im Zusammenhang mit vier Themenbereichen vor:
Vorgeschichte und Steinzeit, Ägypten der Pharaonen, Imperialismus
(„Entdeckungen“, Dreieckshandel, Kolonisation), „Dritte Welt“ (Probleme).”

"In der Schule wird mit Büchern gearbeitet, die von Lehrkräften geschrieben wurden. Sie haben nicht nur nicht die Zeit, seriös zu recherchieren. Ihr Schwerpunkt in der eigenen Ausbildung war mit ziemlicher Sicherheit nicht Afrika, wahrscheinlich kam es sogar überhaupt nicht vor."

KwameNkrumahUniversityAlumni
Lagos_financialdistrict

Afrika und Rassismus in Schulen und Kindergärten

Welche Bilder haben wir von Afrika? Was davon haben wir in der Schule gelernt?
Was lernen wir überhaupt über Afrika und Rassismus in der Schule?

Positive Bilder von Afrika und von Afrikanischen Persönlichkeiten gibt es in der Schule kaum. Andererseits werden Rassismus und Neo-Kolonialismus in der Schule weder thematisiert noch kritisiert.

Islamfeindlichkeit, Antisemitismus, Homophobie und die Zusammenhänge zwischen Diskriminierung und Kapitalismus sind weitere Themen, die in der Schule unter den Tisch fallen.

Warum ist das so? Diesen und andere Fragen werden bei dieser Konferenz beantwortet und es werden Entschiedungsträger aus Politik und Wirtschaft aufgefordert, das deutsche Bildungssystem diesbezüglich zu modernisieren und zu entstereotypisieren.

Der Widerstand gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sowie andere Formen der Diskriminierung muss in der Bildung beginnen, um langfristig standhaft zu sein. Und auch Integration kann nur gelingen, wenn die Mehrheitsgesellschaft ein positives und authentisches Bild anderer Kulturen hat.

 

Diese Veranstaltung wird organisiert von der Black Community

Dabei sein werden idealerweise verschiedenste Stimmen der Black Community Germany, darunter international anerkannte WissenschaftlerInnen, populäre MusikerInnen, junge politische AktivistInnen sowie interessierte SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern. Dazu eingeladen werden auch alle weiteren Menschen und Organisationen, die an einer anti-rassistischen Bildungsarbeit und Bildungspolitik interessiert sind.

 

Wole Soyinka, Chinua Achebe, Thomas Sankara, Kwame Nkrumah, Miriam Makeba, Robert Mugabe, Geroge Weah, Manute Bol, .....