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WIR - DIE LINKE - müssen uns aktiv und täglich für die Freiheit und Unabhängigkeit Afrikas einsetzen! Das ist die beste Friedenspolitik, die wir betreiben können! Das ist die beste “Entwicklungspolitik”, die wir betreiben können! Das ist die beste Einwanderungspolitik, die wir betrieben können! (Warum, wird auf diesen Seiten beschrieben)
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2000 afrikanische Sprachen - reduziert auf eine Handvoll Kolonial Sprachen
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Liebe Genossinnen und Genossen, liebe FreundInnen einer neuen solidarischen Gesellschaftsform!
Wir brauchen einen Richtungswechsel in der Partei. Als Mitmenschen der Partei DIE LINKE organisieren wir daher einen neuen Zusammenschluss. Name und Thema dieser Gruppe soll sein: Afrika - Internationale Reparationen - globale Heterarchie
Wir suchen Menschen, die daran interessiert sind, dass sich eine deutsche Partei im Tagesgeschäft der lokalen und nationalen Aktionen für internationale Reparationen des Imperialismus, Kolonialismus und globalen Kapitalismus und damit für weltweite Gerechtigkeit einsetzt. DIE LINKE ist die richtige Partei dafür, denn Imperialismus und Kolonialismus sind nichts anderes als Kapitalismus außerhalb Deutschlands in einer wesentlich größeren, weitreichenderen und globalen Dimension. Und DIE LINKE kämpft gegen Kapitalismus und für soziale Gerechtigkeit - überall - für alle Menschen!
Wir möchten darlegen, weshalb dieser Appell nicht nur eine “gute Sache”, sondern schlichtweg eine absolute Notwendigkeit ist, die in unser aller Interesse sein sollte.
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WIR - DIE LINKE müssen uns aktiv und täglich für die Freiheit und Unabhängigkeit Afrikas einsetzen!
Das ist die beste “Entwicklungspolitik”, die wir betreiben können!
Das ist die beste Friedenspolitik, die wir betreiben können!
Das ist die beste Einwanderungspolitik, die wir betrieben können!
(Warum, wird auf diesen Seiten beschrieben)
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Die Profiteure dieses internationalen Systems, der Großteil der Bevölkerung der kapitalistischen Industrienationen und (vermeintlich ehemaligen) Kolonialmächte – dazu zählt natürlich auch Deutschland – stehen in der Pflicht aufgrund historischer Verantwortung Entschädigungszahlungen bzw. Reparationen zu leisten sowie faire Handelsbedingungen zu schaffen, und zwar in einem Ausmaß, bis die Machtverhältnisse von Profiteuren und Ausgebeuteten gleichgestellt sind.
Wir sind der Meinung, dass diese internationalen Reparationen an unzählige Nationen zu zahlen sind, nicht nur an Nationen Afrika, sondern an alle ausgebeuteten nicht-Industrienationen, u.a. in Südamerika und Asien, aber an die verschiedensten Länder Afrikas zu einem ganz besonders hohen Maß - und das mit allerhöchster Priorität! Selbstverständlich ist uns auch die soziale Lage der Menschen in Deutschland wichtig, aber die relative Armut in Deutschland, die eine Folge des zunehmenden Kapitalismus ist, verblasst im Vergleich zur absoluten Armut in vielen anderen durch Kapitalismus, Imperialismus und Kolonialismus zerstörten Nationen.
Wir wünschen uns, dass politische Parteien in Europa strukturelle Wiedergutmachung und Reparationen in Afrika für die Verbrechen der Kolonialzeit und des Imperialismus mit der gleichen Intensität und Priorität in der täglichen politischen Arbeit auf lokaler und nationaler Ebene fordern und sich dafür einsetzen, mit der sie auch soziale Verbesserungen in Deutschland fordern. Hartz IV, z.B., ist relativ wenig Geld, um in Deutschland gleichberechtigt an der deutschen Gesellschaft teilzunehmen, aber Milliarden Menschen auf dieser Welt wären froh, wenn sie Hartz IV bekämen. Die Priorität der Politik muss daher heißen:
Menschenwürdige Lebensbedingungen und Selbstbestimmung für alle Menschen - GLOBAL! Dafür setzen wir uns täglich auch in der Kommunalpolitik ein, denn 6/7 der Menschheit brauchen soziale Verbesserungen mehr als die 1/7 der G8 Staaten.
Und zwar im besonderem Maße vorangetrieben von Seiten Deutschlands und den anderen Industrienationen, denn die Industrienationen tragen nicht nur eine besondere Verantwortung für die Zerstörungen anderer Nationen in den Weltkriegen, nicht nur für die Genozide und Folgen der Kolonialisierung, sondern auch für die Konsequenzen des globalen Kapitalismus!
Die von uns geforderten langjährigen Reparationsleistungen sollen andere Nationen dazu befähigen, vom westlichen Kapitalismus frei zu werden, oder im ersten Schritt zumindest auf Augenhöhe agieren zu können. DIE LINKE setzt sich schon seit Jahren für Reparationen und die Befreiung der Welt vom Kapitalismus und seinen tödlichen Folgen ein. Jetzt wollen wir dies mit deutlich höherer Priorität tun, und uns dafür nun auch immer bei unserer täglichen lokalpolitischen Arbeit einsetzen sowie uns gleichzeitig auch lokalpolitisch einsetzen für eine Reparatur der Ursachen: die gültigen Geld-, Wirtschafts-, und Bodenrechtssysteme! |
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Dieses Bild soll(te) schockieren. Es zeigt die bittere Realität: Armut und Rassismus. Daneben: Skyline Johannesburg
Auf der einen Seite zeigen diese Bilder rassistische Strukturen in unserer Gesellschaft auf. Häufig werden in Deutschland Bilder von hungernden afrikanischen Kindern in der Öffentlichkeit medienwirksam dargestellt, ohne gleichzeitig die vielen anderen Seiten und Facetten Afrikas zu zeigen, z.B. die Skyline einer Großstadt Afrikas. Dadurch bekommen die Menschen hierzulande ein einseitiges und verzerrtes Bild von Afrika und Afrikanischen Menschen, dass AfrikanerInnen fast ausschließlich mit Armut und Entwicklungsbedürftigkeit assoziiert. Dabei wird nicht selten auch ein kultureller Entwicklungsbedarf unterstellt. Positive Bilder von AfrikanerInnen wie z.B. als Ärzte, RechtsanwältInnen, UnternehmerInnen, HandwerkerInnen und PolitikerInnen sieht Mensch in Deutschland selten. Das ist natürlich inakzeptabel und ein Zeichen rassistischer Strukturen in unserer Gesellschaft. Ferner werden diese Bilder häufig von entwicklungspolitischen Organisationen genutzt, deren gesammelten Gelder dann aber zu einem Großteil nicht tatsächlich bei den betroffenen AfrikanerInnen, sondern hauptsächlich bei den in Verwaltungsstrukturen arbeitenden Deutschen sowie bei deutschen Firmen landen. Weiterhin wird der Rassismus hier auch dadurch deutlich, dass in den ärmsten Ländern der Welt mehrheitlich Schwarze Menschen leben. Das ist kein Zufall, sondern eine Folge des globalen Rassismus!
Auf der anderen Seite zeigen solche Bilder die Realität des Armutsgefälles zwischen Europa und Afrika. Es gibt natürlich auch eine relative Armut in Deutschland. Es gibt obdachlose Menschen sowie Menschen, die von Ihrem niedrigen Lohn oder Hartz IV nicht gleichberechtigt an der deutschen Gesellschaft teilnehmen können. Im Verhältnis zur Armut in z.B. Simbabwe geht es den meisten Menschen in Deutschland jedoch sehr gut. Für die meisten Menschen in z.B. Somalia und Haiti ist es undenkbar, in einer solchen sozialen Sicherheit wie es für einen Großteil der deutschen Gesellschaft üblich ist zu leben. Und genau darum müssen wir als DIE LINKE unseren Kampf für soziale Gerechtigkeit in erster Linie für all die Menschen dieser Erde führen, die am schlimmsten vom globalen Kapitalismus betroffen sind! Denn auch eine Verweigerung der Anerkennung dieser Tatsachen ist ein Ausdruck von Rassismus!
Der große Revolutionär Che Guevara sagte einmal: „Das Leben eines einzelnen Menschen ist millionenfach mehr wert als all das Eigentum des reichsten Mannes auf Erden!“
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Liebe FreundInnen einer neuen solidarischen Gesellschaftsordnung!
Wir sehen seit Jahren schon, wie zunehmend mehr und mehr AfrikanerInnen versuchen, auf dem gefährlichen Weg über das Mittelmeer zur „Festung Europa“, die mittlerweile massiv „geschützt“ wird, zu gelangen, weil sie in ihren Heimatländern aufgrund von Krieg, Hunger und anderen Folgen des globalen Kapitalismus keine Perspektiven sehen. Selbstverständlich sind wir in der Pflicht, notleidenden Menschen zu helfen und diese auch bei uns aufzunehmen. Jedoch dürfen wir nicht nur die Symptome dieses Problems, die in diesen Flüchtlingsbewegungen zum Ausdruck kommen, versuchen zu lindern, sondern müssen vor allem auch an die Wurzel des Problems, das hier ausführlich beschrieben ist.
Wenn wir jetzt nicht handeln und untätig bleiben, werden wir sowie zukünftige Generationen es sicherlich bereuen - und zwar nicht nur die Menschen in Afrika, sondern auch die Menschen in Europa! Es wird, sollte nicht schnellstmöglich gehandelt werden, weltweit zu immer größeren Spannungen zwischen Arm und Reich kommen und das „alternde Europa“, das sich auf einer Insel des Wohlstandes verbarrikadiert, wird mit immer größeren Flüchtlingsbewegungen, insbesondere aus Afrika, konfrontiert werden, die zwangläufig immer größere Wellen von Gewalt und Verzweiflung mit sich bringen werden.
Europa kann nicht die Geschäfte westafrikanischer Bauern zerstören, in dem es die dortigen Märkte mit Hühnerfleischexporten überschwemmt, kann nicht die Textilindustrie in Djibouti durch den Export von Altkleidern zerstören, kann nicht die Atmosphäre durch Kohlenstoffdioxid verpesten, sodass anderswo die Wetterextreme zunehmen, kann nicht die afrikanischen Fischgründe mit riesigen modernen Schiffen plündern und gleichzeitig glauben, dass diese Menschen dort nicht auch von ihrem legitimen Recht, was vom Kuchen des Wohlstands abzubekommen, Gebrauch machen und nach Europa streben oder als titulierte so genannte „Piraten“ aktiv sind.
Statt die Ursachen für die Flüchtlingsbewegungen der Menschen zu bekämpfen, bekämpft Europa die Menschen selber! Das ist falsch! Das wissen wir LINKE.
Das Schicksal eines Jungen in Somalia, der verhungert, ist untrennbar verbunden mit dem Schicksal eines Jungen in Deutschland, der sein tägliches Brot hat. Das Leid eines Mädchens im Kongo, das nicht zur Schule gehen kann, ist untrennbar verbunden mit den Chancen eines Mädchens in Deutschland, das ihr Recht auf Bildung wahrnehmen kann.
Die Probleme in der Welt sind auch die Probleme für uns lokal!
Die Welt kann nicht auf Dauer so weiter machen wie bisher und glauben, alles werde weiterlaufen nach „business as usual“. Und das gilt auch für uns, DIE LINKE!
Menschenrechte, Achtung der Menschenwürde sowie das Recht auf Bildung, Nahrung etc. gelten für ALLE Menschen weltweit und nicht nur für einen ganz kleinen Teil der Menschheit in Deutschland oder Europa! Darauf müssen wir täglich in der Lokalpolitik hinweisen - jeder Mensch muss damit immer wieder konfrontiert werden, nicht nur bei bestimmten nationalen Kampagnen.
Zum Schluss möchten wir noch diesen abschließenden Appell machen:
Wir stehen vor einer großen Herausforderung!
Die meisten Menschen in der Welt heute sind Schwarz, Braun, Gelb, nicht-christlich, arm, weiblich, jung und sprechen kein Englisch! Unsere Generation muss weit über Europa und den Westen hinausschauen und sich orientieren! Dies ist nämlich die echte (arme) Welt! Und die gilt es primär zu verbessern!
Die meisten Menschen in der Welt leben in anderen Teilen der Welt. In Afrika sind es derzeit etwa 1 Milliarde Menschen! Als sich die Regierungschefs der Europäischen Union im Dezember 2011 zu einer Konferenz trafen, gab es einen so genannten “großen Gipfel”. Sie repräsentieren zusammen mit den anderen europäischen Ländern, Russland, den nordamerikanischen Ländern sowie Australien und Neuseeland in etwa 1/7 der gesamten Menschheit. Es gibt aber noch weitere 6/7 der Menschheit – und deren relativer Anteil an der Weltbevölkerung wird größer!
Genossinnen und Genossen, lasst uns in all unseren täglichen Aktivitäten über den lokalen, den deutschen und den europäischen Tellerrand hinausschauen! und den globalen Kapitalismus in jeder von uns getroffenen lokalen Maßnahme und Forderung berücksichtigen und bekämpfen!
Lasst uns konsequent sein und unsere Grundprinzipien zu Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität und sozialen Verbesserungen lokal und national, immer und überall auf die globale Situation anwenden!
Lasst uns größer und weiter denken und handeln – als Partei und als Nation!
6/7 der Weltbevölkerung brauchen uns viel mehr als die 1/7 des sogenannten Westens!
Fordert und setzt euch zusammen mit uns auf nationaler und kommunaler Ebene ein für
Menschenwürdige Lebensbedingungen und Selbstbestimmung für alle Menschen - GLOBAL!
Untermauern möchten wir den Appell mit einem Appell eines jungen Mädchens vor den Vereinten Nationen.
Hinweisen möchten wir auch auf eine weitere Organisation von Weißen Menschen, die sich täglich für die Freiheit Afrikas einsetzen: African People`s Solidarity Committee
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